Bosch CyberCompare – Matchingplattform für IT-Security

Mit Bosch CyberCompare hat das IT-Sicherheitscluster vor Kurzem ein neues Mitglied mit einem spannenden Angebot begrüßen dürfen.

Wie man das richtige Unternehmen findet, das einen in Sachen IT-Sicherheit berät, ist ein dauerhaft aktuelles Thema. Darauf zielt auch das Angebot von Bosch CyberCompare ab, das Sie in diesem Interview näher kennenlernen können:

IT Sicherheit, ist diese Problem für Unternehmen nicht längst gelöst?

Obwohl es einen großen Markt für Anbieter von Sicherheitslösungen gibt und das Thema Cybersicherheit durch verschiedene Vorfälle wie zum Beispiel WannaCry oder Hafnium bei Unternehmen mehr und mehr auf die Agenda gerückt ist, wird allein in Deutschland jedes Jahr ein Schaden von mehr als 100 Mrd. EUR durch Cyberangriffe verursacht. Die Anzahl der Ransomware-Angriffe hat sich in den letzten zwei Jahren verzwanzigfacht.

Welches Problem löst Bosch CyberCompare?

Gerade mittelständische Unternehmen sind von den Anforderungen an Cybersicherheit und von der riesigen Menge an Anbietern oft überfordert. Der Markt für Cyber-Security-Beratungen und Lösungen ist mit circa 7000 Anbietern weltweit kaum durchschaubar. Zudem entwickelt sich der technische Leistungsumfang von Hard- und Software schnell weiter – es ist also schwer, immer den aktuellen Stand von Best Practices zu kennen, besonders für Unternehmen mit eigener Fertigung oder Logistik. Mit den Worten einer unserer Kunden: „Das ist echte Sisyphusarbeit“.

Genau hier setzen wir mit Bosch CyberCompare an: Ähnlich wie bei einer Vergleichs- oder Matchingplattform helfen wir mittelständischen Unternehmen dabei, sich gegen Cyberrisiken zu schützen. Mit der digitalen Plattform CyberCompare und eigenen Experten nehmen wir neutral die aktuelle Situation beim Kunden auf, analysieren pragmatisch den Bedarf und helfen bei der Priorisierung. Denn: Budgets sind begrenzt. Es geht darum, am meisten Sicherheit für das Geld zu bekommen. Oft sind organisatorische Maßnahmen oder Basics in der Netzwerkarchitektur die besten Schritte, um das Sicherheitsniveau zu verbessern. Klar, manchmal sind auch tatsächlich neue Tools sinnvoll.

Nach der Analyse schreiben wir die benötigte Leistung unabhängig aus und machen Angebote vergleichbar. Ausschreibungen können auch anonym erfolgen, um Informationen des Kunden zu schützen. Für Kunden ist der Service kostenlos, wir arbeiten hier als unabhängiger Vermittler über ein marktübliches Provisionsmodell mit den Anbietern zusammen.

Bei unserer Beratung greifen wir auch auf den Erfahrungsschatz von Bosch zurück. Für ein Unternehmen, das weltweit 240 Werke und mehr als eine Million vernetzte Maschinen und Geräte betreibt, ist Cybersicherheit natürlich schon seit Jahrzehnten ein Thema.

Was ist der Vorteil für Kunden?

Kunden sparen Zeit und Geld – wir arbeiten im Auftrag des Kunden mit dem Ziel, das beste Preis-Leistungsverhältnis für die entsprechenden Leistungen zu erreichen.

Zudem können sich Kunden darauf verlassen, dass wir nur vertrauenswürdige Anbieter empfehlen, die wir selbst geprüft haben und in vielen Fällen sogar bei Bosch selbst einsetzen.

Warum sollte jeder IT-Leiter und jeder Betriebsleiter wieder von vorne anfangen, wenn es darum geht, Best Practices umzusetzen und dafür passende Anbieter zu suchen und auszuwählen? Wir greifen auf eine Datenbank von Anbietern und Angeboten zurück. Viele Anforderungen haben wir in ähnlicher Form schon mal gesehen. Und mit jeder Anfrage, jeder Ausschreibung oder jedem Kundenfeedback lernen wir dazu.

Was oft vergessen wird: Auch für die Geschäftsführung ist es wichtig, dass ein Unternehmen gegen Cyberrisiken geschützt ist, denn sie muss ihren Sorgfaltspflichten nachkommen. Das ist speziell in diesem technisch anspruchsvollen Gebiet nicht einfach.

Was ist der Vorteil für Anbieter von Cyber-Security-Lösungen?

Anbieter erhalten von uns qualifizierte Anfragen und sparen sich dadurch Angebote, die kaum Chancen auf Erfolg haben. Eine digitale Plattform wie CyberCompare bietet einfach Effizienzvorteile gegenüber den herkömmlichen Vertriebswegen. Das wird offenkundig, wenn man einen Blick in die Geschäftsberichte der großen Cyber-Security-Anbieter wirft. Die aktuellen Ausgaben für Vertrieb und Marketing sind hoch – meistens deutlich höher als die Investitionen in die Produktentwicklung. Deshalb lohnt sich der Weg über CyberCompare für alle Seiten.

Warum wird Cybersecurity für Produktion und Logistik immer wichtiger?

Produzierende mittelständische Unternehmen werden vermehrt Ziel von Cyberangriffen. Die zunehmende Vernetzung in der Wertschöpfungskette, beispielsweise für Fernwartung oder MES-Systeme, ist dabei ein Beschleuniger und erhöht die Auswirkungen. Bei den Angriffen geht es oft darum, Daten zu stehlen, Netzwerke und Maschinen stillzulegen und Lösegeld (typischerweise in Kryptowährungen) für die Herausgabe von gestohlenen Daten zu erpressen.

Unternehmen mit umfangreicher Automatisierungs- und Gebäudetechnik („Operations Technology“) sind zudem schwieriger zu schützen, als Unternehmen mit reiner Büro-IT. Die Komplexität entsteht aufgrund von heterogener Steuerungstechnik, vielschichtiger Netzwerkarchitekturen, Echtzeitanforderungen und langen Einsatzdauern von Anlagen. Da es sich oft um spezielle Anforderungen handelt, fehlt vielen IT-Dienstleistern auch echte Erfahrung damit.

Wie wählt CyberCompare die Anbieter für den Kunden aus?

Wir greifen natürlich in erster Linie Anbieter von Cybersicherheits-Lösungen und -Produkten zurück, die wir schon kennen. Darüber hinaus prüfen wir bei jeder Anfrage, ob weitere Anbieter in Frage kommen. Das machen wir beispielsweise auf Basis von Kundenreferenzen, die wir überprüfen. Bei Beratungen schauen wir uns auch die Erfahrungen derjenigen Mitarbeiter an, die tatsächlich zum Kunden geschickt werden sollen. Auch da ist der Quervergleich interessant, um überhaupt Qualifikationen beurteilen zu können.

Die Vorauswahl für ein Projekt erfolgt dann wirklich abhängig von den individuellen Kundenbegebenheiten. Beispielsweise ist die Region, der bestehende Maschinenpark und bisher eingesetzte Lösungen entscheidend. Bei Hard- und Software muss man am Ball bleiben, was neue Features und Erkenntnisse angeht. Und selbstredend ist die Preisgestaltung der Anbieter abhängig von der aktuellen Auslastung. Eine pauschale Empfehlung ist also nicht möglich. Wir nutzen natürlich auch das Feedback aus Kundenprojekten systematisch zur Kuratierung.

Wir sprechen nach Sichtung der Angebote zwar eine Empfehlung aus, der Kunde trifft aber die letztendliche Entscheidung. Von uns kommt die transparente, nachvollziehbare Grundlage dafür.

Wie ist der Ablauf?

Einfach bei uns anrufen, eine Email schreiben oder mal auf die Homepage schauen: www.cybercompare.de .

Wir freuen uns über Feedback.